Zuschüsse und Förderungen

 

In Deutschland stehen Ihnen – insbesondere bei einem vorhandenen Pflegegrad – unterschiedliche Optionen finanzieller Zuschüsse und Förderungen offen, um ihr Wohnumfeld altersgerecht auf Ihre Bedürfnisse anzupassen. besser zuhause unterstützt sie umfassend, die geeignete finanzielle Unterstützung zu finden und übernimmt die Beantragung und Koordination für Sie.

Gesetzlicher Zuschuss der Pflegekasse nach §40 SGB XI

Sofern Sie einen Pflegegrad haben, steht ihnen gesetzlich laut §40 SGB XI ein Zuschuss von bis zu 4.000€ zur bedarfsgerechten baulichen Verbesserung Ihres Wohnumfelds zu.  

Zuschussfähig sind dabei alle baulichen Maßnahmen, die die häusliche Pflege erleichtern und Ihnen ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Dies umfasst neben Rampen, Treppenumbauten und -liften, Orientierungshilfen oder Türvergrößerungen insbesondere auch den bedarfsgerechten Umbau des Badezimmers in Form von einer bodengleichen Dusche, Halte- und Stützgriffen, unterfahrbaren Waschtischen und erhöhten WCs. Übernommen werden dabei jegliche Kosten von Beratungs- und Materialkosten sowie Arbeitsstunden und je nach Situation auch die Gebühren für Genehmigungen. 

Das Besondere an diesem Zuschuss: Wenn sich Ihre Pflegesituation ändern sollte – Sie beispielsweise einen neuen Pflegegrad erhalten – können Sie den Zuschuss erneut beantragen. Darüber hinaus gilt, dass bei mehreren Pflegebedürftigen in einer gemeinsamen Wohnung (z. B. Wohn-Pflege-Gemeinschaft), jeder Ihrer Mitbewohner einen Zuschuss beantragen kann. Der Gesamtbetrag ist dabei jedoch auf 16.000€ begrenzt 

besser zuhause kennt durch die 25jährige Erfahrung der Gründer die individuellen Anforderungen jeder Pflegekasse aus der Westentasche und sorgt dafür, dass Ihr Umbauwunsch mit der maximal möglichen Summe unterstützt wird. 

Staatliche Förderung durch die KfW-Bank

Die staatliche KfW-Bank fördert den bedarfsgerechten Umbau von Miet- und Eigentumshäusern/ –wohnungen mit dem Zuschuss 455-B oder alternativ dem Kredit 159 und möchte Sie so dabei unterstützen, möglichst lange in der gewohnten Umgebung leben zu können.  

Der Zuschuss 455-B gilt für Einzelmaßnahmen wie bspw. den bedarfsgerechten Umbau des Bads kann ein Investitionszuschuss von 10 %, maximal jedoch 5.000€, beantragt werden. Sollten Sie vorhaben, Ihr Wohnumfeld entsprechend des Förderstandards „Altersgerechtes Haus“ umzubauen, welcher alle Räume von Küche über Bad bis Schlafzimmer völlig barrierereduziert darstellen muss, leistet die KfW-Bank sogar einen Zuschuss in Höhe von 12,5 %, maximal jedoch 6.250. 

Darüber hinaus bietet die KfW-Bank den Förderkredit 159 für altersgerechtes Umbauen, mit dem Sie bis 50.000€ bei einem effektiven Jahreszins von 0,75 % beantragen können 

besser zuhause berät und begleitet Sie bei der Antragsstellung für die Maßnahmen der KfW-Bank, wobei zu beachten gilt, dass die unterschiedlichen Programme nicht miteinander kombinierbar sind.  

Regionale Förderprogramme

Neben den Zuschüssen durch die Pflegekasse und die KfW-Bank gibt es je nach individueller Ausgangslage zahlreiche regionale Förderprogramme der Kommunen und Bundesländer. Die Spezialisten/Innen von besser zuhause helfen Ihnen dabei, das geeignete Programm zu finden und zu beantragen.  

Kostenübernahme durch Unfallversicherung / Berufsgenossenschaft

Sollten Sie in Ihrer Berufslaufbahn einen Unfall oder eine berufsbedingte Krankheit erleiden, haben Sie Anspruch auf Entschädigung. Dabei unterstützen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften Ihre Rehabilitation mit allen geeigneten Mitteln. Sollte dies den Umbau Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses umfassen, dann werden die hierfür notwendigen Kosten von den Unfallkassen bzw. Berufsgenossenschaften getragen. 

Anders als bei der Pflegekasse gilt hierbei das sogenannte Sachleistungsprinzip. Die benötigte Umbaumaßnahme muss vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse mit einem Festbetrag genehmigt werden. Zu beachten ist, dass Sie bei der Wahl von Produkten, die den Festbetrag übersteigen, die Differenz selbst bezahlen müssen. besser zuhause kann Sie hierbei bei allen Maßnahmen beraten und unterstützen, die Kosten für Sie persönlich so gering wie möglich zu halten.  

Steuererleichterung

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie bedarfsgerechte Umbaumaßnahmen in Ihren eigenen vier Wänden steuerlich als außergewöhnliche Belastungen geltend machen.   

Dabei gilt, dass Sie oder ein Familienmitglied eine Schwerbehinderung nachweisen und vor Beginn der Baumaßnahmen ein ärztliches Attest, unter gewissen Umständen sogar ein amtsärztliches Attestvorlegen müssenWichtig ist, dass Sie die notwendigen Informationen stets vor Beginn des Umbaus einholen und diesen vom zuständigen Finanzamt als außergewöhnliche Belastung für die Einkommenssteuererklärung anerkennen lassen.    

Förderung durch das Sozialamt und Grundsicherungsämter

Sollten Sie Sozialhilfe beziehen und der bedarfsgerechte Umbau ihrer Wohnung anfallen, bietet das Sozialamt finanzielle Unterstützung.  

Die finanzielle Unterstützung des Sozialamts greift dann, wenn andere Fördermittel nicht bewilligt werden oder nicht ausreichen. Die Zuschüsse sind dabei immer abhängig vom Einkommen und Vermögen der Antragsteller und können gegebenenfalls auch nur als Darlehen gewährt werden. 

Der Zuschuss muss vor Beginn des Umbaus beantragt werden und es muss in der Regel nachgewiesen werden, dass keine andere barrierefreie Wohnung zur Verfügung steht. Darüber hinaus muss ein Mitarbeiter des örtlichen Gesundheitsamtes den Bedarf für den Umbau bestätigen.